BERATUNG BEI PROBLEMEN

UND HILFE BEI STREITIGKEITEN

 

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        Bei Kummer oder Streit werden wir Dich ernst nehmen und zusammen mit Dir mit

Energie und Erfahrung nach einem möglichen Ausweg suchen. Sprich uns bitte an,

falls wir nicht gleich selbst merken, was los ist.

             

 

 

Unsere Möglichkeiten im FZH - eine Chance

 

Das FZH Buxtehude ist keine Beratungs-Einrichtung. Niemand wird zu uns geschickt, um sich fachlich

beraten zu lassen. Doch in der Realität sieht es ganz anders aus:

Oft schon nach kurzer Zeit wächst zwischen Besucherinnen und Besuchern einerseits und einzelnen

Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern andererseits ein belastbares Vertrauensverhältnis.

Nicht selten werden Betreuer und Betreuerinnen gegenüber den Eltern vorgezogen, wenn es um das Besprechen

ernster Situationen geht. Gerade auf Wochenendfahrten, Freizeiten und Ausflügen kommt es häufiger zu vertrauens-

vollen Gesprächen.

Manchmal ist das die Basis, auf der sich später noch viel dramatischere Dinge auftun.

Zu allen Themen, die so im Leben vorkommen können, haben wir schon Beratungen durchgeführt. Die Themen

könnten z.B. sein: Liebeskummer, Stress mit Freunden, Schulprobleme, Stress mit den Eltern, die bevorstehende

Scheidung der Eltern, finanzielle Probleme, sexuelle Fragen, Schwierigkeiten bei der Bewerbung oder am

Ausbildungsplatz, Straftaten wie Diebstahl oder Körperverletzung, Drogenmissbrauch, ungewollte Schwangerschaft,

Selbstmordgedanken, sexueller Missbrauch, Alkoholprobleme in der Familie, Einsamkeit, Erpressung,

Prostitution, Probleme mit dem Antrag auf Asyl ...

 

Das FZH ist ein guter Startpunkt für Beratungen, weil die Schwellenängste ein Gespräch zu führen,  weitaus geringer

sind als in Beratungsstellen, wo zunächst keine Person bekannt ist.

Der Schritt, im FZH ein Beratungsgespräch zu suchen, ist also sozusagen ein Stück Alltag und fast immer die

in besonderer Weise vertrauensvolle Fortsetzung eines vorher schon entstandenen Kontakts.

Des weiteren kann die Beratung suchende Person Zeitpunkt und Gesprächspartner/-in weitgehend selbst bestimmen.

 

Bei den Beratungen kommt es zunächst darauf an, gut zuhören zu können, um auch die "versteckten Botschaften"

aufnehmen zu können. Weiterhin ist es wichtig, dass das Kind oder der/die Jugendliche sich sicher sein kann, dass

Verschwiegenheit sichergestellt ist.

 

In den meisten Fällen gibt es im FZH nur die Erstberatung und eine Begleitung auf dem nächsten Schritt oder den

nächsten Schritten. Doch kommt es nach der Weiterleitung an eine spezialisierte Beratungseinrichtung immer

wieder zu Rückmeldungen, so dass eine gewisse Kontrolle über eingeleitete Entwicklungen häufig bestehen

bleibt. Das ist für alle Seiten ein gutes Stück Sicherheit.

Eines ist völlig klar: wir sind nicht in erster Linie Vermittler, sondern parteilich. Wir nehmen Partei für das Kind oder den

Jugendlichen. Sein Wohl ist unser Ziel. Ein anspruchsvolles Ziel!  

 

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Wir haben Ideen...

 

Wie schon gesagt, das FZH ist nicht in erster Linie eine Beratungsstelle. Doch wir kennen für die unterschiedlichsten Fragen

und Probleme die richtigen Ansprechpartner, Fachleute und Einrichtungen. Und sollten wir einmal nicht weiter wissen, dann

werden wir uns selbst umgehend informieren.

Ein Problem, das uns immer wieder begegnet, ist die gestellte Bedingung, über bestimmte Themen auf keinen Fall mit den Eltern

zu sprechen. Wir werden diesen Wunsch respektieren, doch ganz oft entwickelt sich die Situation völlig anders, wenn wir das

vielleicht dringend notwendige Elterngespräch leiten. Wir versuchen Euch so stark zu machen, dass Ihr Eure Ängste selbst

überwinden könnt und den Versuch dazu startet.

Doch manchmal bleibt kein anderer Weg, als die Eltern nicht oder nicht von vornherein einzubeziehen. Das hängt sowohl sehr

von der eigentlichen Problematik, als auch von der familiären Situation ab.

In bestimmten Fällen führt auch am Jugendamt kein Weg vorbei - ganz im Gegenteil. Das Jugendamt ist Eure Hilfeeinrichtung.

Dann können wir Euch zeigen, dass es das böse, böse Jugendamt nicht gibt. Es ist in erster Linie eine Anlaufstelle und eine

Institution für Euch. Auch dort arbeiten Pädagoginnen und Pädagogen, die zuhören können und nach geeigneten Lösungen

suchen. Tatsache ist nur, dass die Kolleginnen und Kollegen im Amt ziemlich überlastet sind. Aber wenn's richtig brennt,

sind auch sie zuverlässig und schnell zur Stelle.

Wir versuchen Euch also, an Euren Wünschen und an der Problemlage orientiert, einen oder verschiedene Wege aufzuzeigen.

Sucht Euch unter uns die Gesprächspartnerin oder den Gesprächspartner aus, zu dem Ihr das beste Vertrauensverhältnis habt.

Übrigens: es müssen nicht immer die ganz riesigen Probleme sein, um ins Gespräch zu kommen - auch kleine können anstrengend

sein !

      

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