ZU BESUCH IN LEMGO UND HAMELN
Anfang Februar 2003 haben wir mit den Assistenten für vier Tage die Jugendhäuser in Lemgo und Hameln besucht.
Hier ein paar Eindrücke:


Lemgo: Ein Haus mit zwei Gesichtern. Unten im offenen Bereich mit Ramp, Billard, Kicker und
Kletterraum viele Ansätze, die auch unserer Gruppe gut gefielen. Es war aber enttäuschend,
wie wenig Besucher wir dort antrafen! Und wir hatten das Gefühl, dass es eine ziemliche Distanz
zwischen Mitarbeitern und Jugendlichen gibt ... aber das ist eben nur der Eindruck eines Momentes.
Und noch etwas: zwischen den strengen Sicherheitsauflagen bei uns in Buxtehude und der
laschen Handhabung in Lemgo liegen Welten. Auch schon vor der Sanierung war's bei uns sicherer.

Lemgo: im oberen Teil und im Kellergeschoss des riesigen Hauses stießen wir auf gähnende Leere:
viele Räume (siehe Fotos) gar nicht genutzt, andere Räume gelegentlich von Drittnutzern.
Doch Hameln hat uns noch mehr enttäuscht:

Hameln: Kein Jugendzentrum mehr, sondern (nur noch ?) ein Kultur- und Kommunikationszentrum.
Bei Musik-Events kommen bis zu 800 Gäste, an den Nachmittagen, an denen wir das Haus erlebten, lag die
Besucherzahl der "Service-Zeit" (Offener Bereich) zwischen null und fünf - völlig tot!

Auch das Mädchen-Tanz-Projekt schleppte sich mit wenig Beteiligung so dahin.
Die Ausstattung des Hauses machte jedoch neidisch: Tolle, professionelle Theke, geniale Veranstaltungs-
technik, gemütlicher Kamin und geschmackvoll gestaltetes Interieur und auch ein Kletterraum. Aber so tot,
steril und herzlos, dass wir uns mächtig nach Lemgo zurücksehnten - oder aber ins FZH Buxtehude !
Trotz allem war unsere Tour
lustig, spannend und voller neuer Erkenntnisse.
Wir möchten uns auch bei
den Gastgebern bedanken.
Die Kollegen aus Lemgo
wollen uns noch in diesem Jahr mit einer Gruppe Jugendlicher besuchen.
Darauf freuen wir uns
schon!

Auf ins Schwimmbad! Fahrtbetreuung durch Gülperi ... ... und Rüdiger

Boulderraum (Kletterraum) Hameln Arne und Merle vom Bau- und Reparatur-Team Fassade Hameln